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Zöliakie bei sternTV

Burgstall, 19. März 2009 – „Die heimliche und weithin unbekannte Volkskrankheit“ nannte Günther Jauch Zöliakie in der sternTV-Sendung vom 18. März 2009. Zu Recht, da etwa einer von Hundert Zöliakie hat, auf einen diagnostizierten allerdings sieben bis zehn nicht diagnostizierte Zöliakiebetroffene kommen. Aufklärung tut daher not. Dr. Schär begrüßt, dass die breite Öffentlichkeit auf diese Weise informiert wird.

Die Dunkelziffer von Zöliakie ist höher als viele vermuten. Bis zu einer von 100 Menschen in Europa ist von der Glutenunverträglichkeit betroffen, ohne es zu wissen oder auch nur zu ahnen. Doch lediglich bei einem von 1000 Menschen ist die Zöliakie tatsächlich diagnostiziert. Dr. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt im Krankenhaus Porz am Rhein, Köln, erklärte bei sternTV, dass in der täglichen Praxis bei Ärzten das Bewusstsein für Zöliakie fehle und es daher häufig lange dauere, bis die Diagnose Zöliakie gestellt werde. Doch insbesondere bei Kindern sei es wichtig, Zöliakie zu erkennen, da ohne sichere Diagnose und folgende Therapie irreversible gesundheitliche Schäden auftreten könnten. So berichtete Nicole Effern in der Sendung, dass ihre fünfjährige Tochter Emily ein Jahr lang unter Zöliakie litt und trotz zahlreicher Untersuchungen der Kinderarzt die Ursachen für ihre Beschwerden nicht erkannte. Bei Beate Dreßen dauerte der Leidensweg bis zur Diagnose sogar 15 Jahre, in denen kein Arzt den Auslöser ihrer unterschiedlichsten Beschwerden, unter anderem Migräne, fand. Problem sei, dass es ein weites Spektrum an Symptomen gebe, wie Dr. Holtmeier erläuterte. Vor 20 bis 30 Jahren überwogen die typischen Beschwerden wie Erbrechen, Durchfall und Übelkeit. Heutzutage seien solche typischen Symptome selten – bereits ein Eisenmangel könne auf eine Zöliakie hindeuten. Bei möglichen Anzeichen einer Zöliakie könne ein Bluttest erste Klarheit schaffen. Zur sicheren Diagnose sei dann eine Dünndarmbiopsie unerlässlich.

Einzige Therapiemöglichkeit bei einer Zöliakie ist eine lebenslange glutenfreie Diät. Wer einige Regeln beachtet, kann mit Zöliakie ein beschwerdefreies Leben führen, ohne sich allzu sehr einschränken zu müssen. Dass dies so ist, bewiesen Familie Effern und Familie Dreßen. Beate Dreßen, die die Zöliakie an ihre Tochter vererbt hat, sagte, dass es möglich sei, mit kleinen Einschränkungen normal zu leben und man nach wie vor lecker essen könne. Sie begrüßte, dass es mittlerweile einfacher sei, glutenfreie Lebensmittel zu kaufen, da diese nun nicht mehr nur im Reformhaus, sondern auch in Drogeriemärkten und in Supermärkten erhältlich seien.

Als führender europäischer Anbieter für hochwertige glutenfreie Lebensmittel widmet sich das Unternehmen Dr. Schär mit Sitz in Südtirol (Italien) seit über 25 Jahren der Herausforderung, gesunde Ernährung und geschmackvolles Essen in Einklang zu bringen. Um dieser Zielsetzung gerecht zu werden, engagiert sich Dr. Schär im Bereich Forschung und Entwicklung und setzt die gewonnenen Erkenntnisse in der Produktion um. Dr. Schär ist intensiv mit allen Zöliakiegesellschaften und Verbänden weltweit im Gespräch, um die öffentliche Aufmerksamkeit für die Unverträglichkeit zu gewinnen und damit den Bekanntheitsgrad und die Akzeptanz in der Fachwelt und der Bevölkerung zu steigern. Diese langjährige Kompetenz macht Dr. Schär zu einem professionellen Partner für Mediziner, Ernährungsfachkräfte und Betroffene.

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