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| Histaminintoleranz |
Beitrag von Nasowas Mitglied seit: 17.05.2007 Gesammelte Punkte: 24
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Hallo zusammen,
seit ca 6 Jahren leide ich nach dem Genuß von verschiedenen Lebensmitteln und Getränken an plötzlich auftretenden Durchfall sowie mit teilweise Erbrechen und anschließenden Blutdruckabfall mit Kollaps. Bei mehreren Krankenhausaufenthalten mit Magen-, Darmspiegelungen, Laktosetest und Gallen -OP wurde dann ein "Reizdarm" diagnostiziert. Mein Hausarzt meinte, damit muß ich leben. Das wollte ich so aber nicht akzeptieren. Ein Termin bei einem Arzt mit Naturheilverfahren brachte nach mehreren Untersuchungen das Ergebnis einer Histaminintoleranz. Nach zweimal Leberreinigung, mehreren Colon und mehreren HOT sind meine Blutwerte besser und mein Gesundheitszustand hat sich gebessert. Seit vier Monaten hatte ich auch keinen Kreislaufkollaps mehr. Da ich meine Ernährung dauerhaft umstellen muss, bin ich im Internet und verschiedenen Büchern auf widersprüchliche Aussagen gestoßen bzgl. der erlaubten und verträglichen Lebensmitteln. Auch ein Ernährungsberater der Krankenkasse meinte, man müsse es selber ausprobieren. Ich möchte euch um Rat fragen: Wo gibt es Literatur auf die man sich verlassen kann? Denn ausprobieren und eventl. kollapieren möchte ich mir ersparen. Danke für euere Hilfe . Karin |
| Beitrag vom 17.05.2007, 17:53, insgesamt 1291x gelesen |
| Re: Histaminintoleranz |
Beitrag von SteffiH45 Mitglied seit: 14.03.2007 Gesammelte Punkte: 13
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Hallo Karin,
bei mir wurde vor einiger Zeit auch eine Histaminintoleranz festgestellt.
Auch so wie du, sehe ich mich vor unzähligen Listen gestellt, die teils widersprüchig sind. Bisher bin ich auch dabei, auszutesten, was ich eher vertrage, und was nicht. Die meisten Listen sind aber schon sehr gute Ansatzpunkte, z.B. gehen Tomaten, Wein, Käse und andere Lebensmittel die lange gereift sind gar nicht.
Welche Listen verwendest du denn? Habe mir ein Buch von Jarisch gekauft, das hilft für den Anfang recht gut. Ist zwar ziemlich medizinisch aber nach einiger Zeit versteht man die Texte besser.
Welche Erfahrungen hast du denn bisher gemacht? Wie gehts dir im Augenblick? Bei mir gibt es solche und solche Tage. Aber es ist insgesamt schon besser als vor der Diagnose.
Steffi |
| Beitrag vom 18.05.2007, 12:27, insgesamt 1283x gelesen |
| Re: Histaminintoleranz |
Beitrag von Nasowas Mitglied seit: 17.05.2007 Gesammelte Punkte: 24
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Hallo Steffi,<br />
danke für deine schnelle Antwort. Ich habe mir den Einkaufsführer von Thilo Schleip, erschienen im TARIAS Verlag, gekauft. Nach Rücksprache mit der Ernährungsberaterin der Krankenkasse, werde ich versuchen danach einzukaufen. Die schon fast radikale Umstellung der Ernährung und die Behandlungen im Naturheilverfahren haben eine deutliche Besserung gezeigt. Aber wie bei dir, ist auch bei mir, nicht ein Tag wie der andere. <br />
nun noch was in eigener Sache:<br />
Gibt es eine Möglichkeit auf die Profile der Mitglieder zu schauen? Hätte gerne mal gewußt, wer mir da geschrieben hat.( Alter, Wohnort, Hobbies usw.) <img src="/images/smiley/35.gif" style="vertical-align:middle"> <br />
Liebe Grüße und weiterhin gute Besserung. Karin |
| Beitrag vom 19.05.2007, 16:57, insgesamt 1268x gelesen |
| Re: Histaminintoleranz |
Beitrag von Brigitta
 Mitglied seit: 29.07.2007 Gesammelte Punkte: 127
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Hallo Karin,
ich bin gestern auf Deinen Beitrag gestoßen, weil mir vorgestern nach einer speziellen Blutuntersuchung mein Hausarzt mitteilte, dass meine Beschwerden durch eine Histamin Intoleranz ausgelöst werden. Ich leide unter genau den gleichen Beschwerden wie Du. Bei mir fing alles vor 4 Jahren an und ich habe auch einige Male im Krankenhaus gelegen. Die Diagnosen waren "Gastro-Enteritis" bzw. der Verdacht auf "Karzinoid". Ich bin froh, dass sich der Befund nicht bestätigt hat. Ich bekomme in unterschiedlichen Zeitabständen immer die gleichen Anfälle. Es fängt an - von einer Minute zur anderen - mit einem starken Schwächegefühl. Dann folgen Blähungen, Übelkeit, totale Darmentleerung durch wässrige Durchfälle sodass die ganze Flüssigkeit aus meinem Körper herausgeschwämmt wird. Dabei bricht der Kreislauf total zusammen, bin dann total hilflos und auf fremde Hilfe angewiesen, da ich nicht einmal mehr alleine zur Toilette gehen kann.
Durch Zufall kam man dann auf Kortison. Wenn ich beim Anfall FRÜHZEITIG 250 mg Kortison + Paspertin einnehme und ich - wegen des großen Flüssigkeitsverlustes - eine Infusion angehängt bekomme, geht es mir nach 3 - 6 Stunden wieder besser.
Am nächsten Tag bin ich allerdings immer noch k.o.. Außerdem leide ich zwischendurch an starken Schweißausbrüchen und Gesichtsrötungen.
Ich nehme inzwischen wegen angeblicher Wechseljahrsbeschwerden Hormone, die allerdings nicht helfen.
Hast Du auch mit Hitzewallungen und Schweißausbrüchen zu tun?
Da ich überhaupt noch keine Informationen zur Histamin Intoleranz habe, habe ich mir 2 Bücher bestellt, die mir hoffentlich weiter helfen. Ich weiß nicht mehr, was ich überhaupt bedenkenlos essen darf. Kannst Du mir da bitte weiterhelfen?
Wie wirst Du mit den Anfällen fertig? Was ist wenn es mitten in der Stadt passiert? Bekommst Du auch Kortison oder was hilft Dir?
Verzeih, dass es so viele Fragen auf einmal sind. Ich bin total verzweifelt!
Lb. Gr. Brigitta |
| Beitrag vom 30.07.2007, 18:06, insgesamt 1123x gelesen |
| Re: Histaminintoleranz |
Beitrag von Nasowas Mitglied seit: 17.05.2007 Gesammelte Punkte: 24
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Liebe Brigitta,
ich kann dich gut verstehen, schließlich war ich in der gleichen situation. auch ich wurde auf der toilette mehrfach ohnmächtig und mein mann musste jedesmal mich ins bett bringen bzw. den notarzt holen. mein hausarzt hat diesem zustand keine bedeutung beigemessen und meinte damit muss ich leben. der besuch beim einem anderen doktor med, der auch naturheilverfahren anwendet hat mir geholfen. vielleicht solltest du es auch mal versuchen. die krankenkasse trägt nur einen kleinen teil der behandlungskosten, aber das war es mir wert. wie in meinem ersten beitrag schon erwähnt, wurden mehrere massnahmen durchgeführt, wie z.b. leberreinigung, colon usw.nach aussage des behandelnden arztes war auch die rigorose nahrungsumstellung in erheblichen masse an der besserung beteiligt. ich esse kein schweinefleisch, pfirsiche, erdbeeren,lauch, salat am abend,schokolade,rotwein, sekt usw. diese liste ist unendlich. empfohlene und verbotene lebensmittel sind in guten büchern aufgelistet. ich halte mich nach wie vor an die ausgewählten lebensmittel und habe seit ca. 6 monaten keinen anfall mehr gehabt. mein wert liegt momentan im normbereich (ca 1)im februar d.j. war er bei 5,1 um das fünffache erhöht. rede mit deinem arzt nochmal darüber und lasse das kortison weg, denn histamin ensteht einzig und allein in den lebensmitteln, die "zu alt" sind. die palette der gut verträglichen lebensmittel ist immer noch groß genug um sich abwechslungsreich zu ernähren. durch die leberreinigung und darmreinigung sowie der blutbehandlung in verbindung mit der ernährungsumstellung wird auch bei dir der histaminwert in den normwert zurückgebracht und dann geht es dir auch wieder besser. gerne beantworte ich dir weitere fragen und wünsche dir schon heute viel erfolg und alles gute.
liebe grüße aus kitzingen von karin |
| Beitrag vom 31.07.2007, 19:49, insgesamt 1106x gelesen |
| Re: Histaminintoleranz |
Beitrag von Brigitta
 Mitglied seit: 29.07.2007 Gesammelte Punkte: 127
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Liebe Karin,
vielen Dank für Deine schnelle, ausführliche Antwort. Inzwischen sind die bestellten Bücher "Histamin-Intoleranz - Richtig einkaufen" und Histamin und Seekrankheit bei mir eingetroffen.
Ich habe mir den Einkaufsführer gestern ausgiebig angeschaut und wundere mich über einige Widersprüche bei den empfohlenen und verbotenen Lebensmittel. Außerdem irritiert mich die Herstellerliste. Es kommt mir vor als hätte der Autor Thilo Schleip Verträge mit "Bofrost, Schneekoppe,3Pauly, Alnatura, Kühne usw." Sind die Produkte anderer Hersteller anders zu bewerten?
Ich werde übernächste Woche noch einmal zu meinen Hausarzt gehen und ihn fragen, was er zur Leberreinigung etc. zu sagen hat. Ich habe meinen Befund vom Institut für Mikroökologie vor mir liegen und werde auch da nicht so richtig schlau. Bei mir wurde der Wert der Diamino-Oxidase ermittelt der mit einem Wert von 27 als erhöht markiert ist und mir die Diagnose "Histamin-Intoleranz" bestätigt.
Um welchen Wert handelt es sich bei Dir mit 5 bzw. 1?
Da ich am Freitag für eine Woche nach Norddeich in Urlaub fahre melde ich mich danach erst wieder.
Ich freue mich für Dich, dass du seit 6 Monaten anfallsfrei bist und wünsche Dir, dass die Anfälle ganz weg bleiben.
Ich habe manchmal 8 Wochen Ruhe oder die Anfälle kommen im Abstand von wenigen Tagen. Wenn ich alleine bin, fühle ich mich sehr unwohl, das gilt auch, wenn ich zum Einkaufen etc. unterwegs bin.
Ganz liebe Grüße aus Bünde
Brigitta  |
| Beitrag vom 01.08.2007, 12:16, insgesamt 1100x gelesen |
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